Am 26. August 2026 hat eine gewaltige Sturzflut ganze Regionen Nepals verwüstet und das Leben zehntausender Menschen innerhalb kürzester Zeit verändert. Häuser wurden fortgerissen, Straßen und Brücken zerstört, ganze Existenzen gingen verloren. Rund 1.400 Menschen kamen ums Leben, mehr als 5.000 gelten weiterhin als vermisst. Besonders betroffen sind die Täler entlang des Bhote Koshi und Trisuli.
Die Deutsch-Nepalische Hilfsgemeinschaft e. V. (DNH), mit der die Margarete Müller-Bull Stiftung seit vielen Jahren eng verbunden ist, konnte unmittelbar reagieren. In der akuten Nothilfe wurden betroffene Familien sowie mehr als 300 Schulkinder in Notunterkünften mit Kleidung, Schuhen, Hygieneartikeln und Lebensmitteln versorgt.
Eine der größten Herausforderungen ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Deshalb finanzierte die DNH zwölf mobile Wasserfilteranlagen, die unabhängig von Strom und chemischen Zusätzen eingesetzt werden können. Die Systeme ermöglichen eine schnelle Versorgung mit sauberem Wasser und können später zu dauerhaften Wasserstationen ausgebaut werden.
Die Margarete Müller-Bull Stiftung unterstützt die Fluthilfe der DNH und trägt damit dazu bei, schnelle und konkrete Hilfe dort zu ermöglichen, wo sie dringend gebraucht wird.
Nach der unmittelbaren Nothilfe beginnt nun eine Aufgabe, die deutlich länger dauern wird. Häuser, Schulen und Infrastruktur müssen wiederaufgebaut werden. Gleichzeitig benötigen viele Menschen nach den traumatischen Erlebnissen auch langfristige Unterstützung. Die DNH prüft deshalb bereits, wie ihre Hilfe in den besonders betroffenen Regionen nachhaltig fortgesetzt werden kann.
Hilfe, die weitergeht
Die Deutsch-Nepalische Hilfsgemeinschaft e. V. ist für jede weitere Unterstützung dankbar. Mit Spenden kann die Nothilfe fortgeführt und der langfristige Wiederaufbau von Häusern, Schulen und Infrastruktur unterstützt werden.
Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten:
www.dnh-stuttgart.org/spenden
